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Vogelgrippe im Rafzerfeld - Aufhebung Schutz- und Überwachungszone per 27.12.2021

In der Meldung vom 30. November 2021 haben wir über einen Fall von Vogelgrippe in Hüntwangen und die deswegen notwendigen Massnahmen informiert. In der Gemeinde Rafz wurde eine Schutz- resp. Überwachungszone definiert, in denen strenge Massnahmen für die Geflügelhaltenden umzusetzen waren. Das Veterinäramt seinerseits hat in den Geflügelhaltungen den Gesundheitszustand der Tiere überprüft und teilweise Proben analysieren lassen. Da bis dato kein weiterer Vogelgrippe-Fall entdeckt wurde, können die Zonen per 27. Dezember 2021 aufgehoben werden.

Für die vom Bund fürs Mittelland festgelegten Kontroll- und Beobachtungsgebiete entlang von Gewässern ändert sich dadurch nichts – sie bleiben bis mindestens Ende Januar 2022 bestehen.

Zum Kontrollgebiet gehören Teile der Gemeinden Berg am Irchel, Bülach, Eglisau, Flaach, Freienstein-Teufen, Glattfelden, Hüntwangen, Marthalen, Rheinau, Rorbas, Wasterkingen, Weiach.

In diesem Gebiet gelten besondere Vorschriften für die geschützte Fütterung und den Auslauf. So dürfen Hühner, Gänse und anderes Geflügel nur noch unter Auflagen ins Freie, zum Beispiel in Aussenräume mit dichtem Dach und vergitterten Seitenwänden oder auf Auslaufflächen, die mit einem Netz vor Wildvögeln geschützt sind. Wassergeflügel und Laufvögel müssen zudem getrennt vom übrigen Hausgeflügel gehalten werden. Zudem ist das Geflügel gut zu beobachten und es gilt die Aufzeichnungs- und Meldepflicht für krankes und totes Hausgeflügel.

Zum Beobachtungsgebiet gehören Teile der Gemeinden Bachs, Berg am Irchel, Bülach, Eglisau, Flaach, Freienstein-Teufen, Glattfelden, Hüntwangen, Marthalen, Rafz, Rheinau, Rorbas, Stadel, Wasterkingen und Weiach.

In diesem Gebiet ist das Geflügel ebenfalls gut zu beobachten, Todesfälle sind aufzuzeichnen und Krankheitssymptome und Seuchenverdacht sind umgehend zu melden. Es ist dringend empfohlen, die gleichen Sicherheitsstandards umzusetzen wie im Kontrollgebiet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des kantonalen Veterinäramtes:

Kantonales Veterinäramt Zürich

Sie finden dort alle wichtigen und aktuellen Informationen zum Thema.



Datum der Neuigkeit 23. Dez. 2021

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