Aktueller Projektstand
Seit dem Jahr 2013 plant der Gemeinderat zusammen mit beauftragten Ingenieurbüros geeignete Hochwasserschutzmassnahmen am Landbach (nachfolgend HWS Landbach). Dafür wurden durch den Gemeinderat bereits verschiedene Kredite bewilligt. Bis Ende 2025 sind für den HWS Landbach bislang Kosten von rund 540'000 Franken aufgelaufen.
Das in den Jahren 2019 bis 2022 konkret ausgearbeitete Bauprojekt konnte im August 2022 dem kantonalen Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) zur Vernehmlassung eingereicht werden. Die Stellungnahme des AWEL liegt seit dem 12. Dezember 2023 vor, wobei alle kantonalen Fachstellen das Bauprojekt als bewilligungsfähig erachten. Das Bauprojekt wurde im Anschluss ans Bundesamt für Umwelt (BAFU) zur Stellungnahme weitergeleitet. Mit der Rückmeldung vom 4. April 2025 wurden vom BAFU mehrere Überarbeitungen gefordert, unter anderem die Prüfung einer Bachumlegung und -offenlegung des Landbachs. Mittels eines erneuten Variantenstudiums sowie einer Interessenabwägung wurden die Massnahmen am Landbach überarbeitet. Neu soll der Landbach zu Beginn des Siedlungsgebiets umgelegt und über ca. 1 km ausserhalb des Siedlungsgebiets geführt werden. Das Trennbauwerk sowie das erste Hochwasserrückhaltebecken inkl. Flutmulde entfallen. Der Abschlussdamm der Hochwasserrückhaltebecken 2 und 3 wird leicht erhöht. Im Dorf selbst soll zudem der Landbach an zwei Stellen punktuell offengelegt werden. Die verschiedenen Anpassungen wurden mit dem AWEL und BAFU besprochen und eine mögliche Lösung liegt nun vor. Im nächsten Schritt muss das Bauprojekt überarbeitet und erneut dem AWEL und dem BAFU zur Vernehmlassung eingereicht werden. Im Anschluss kann das Auflageprojekt erarbeitet und die öffentliche Auflage durchgeführt werden. Dies dürfte voraussichtlich frühestens im Jahr 2028 angegangen werden können.